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12.10.2016
Are you ready for Additive Manufacturing?
 

Junge Spitzenkräfte erforschen Alltags-Wirklichkeiten

Are you ready for Additive Manufacturing? Auf diese Frage will ein 10-köpfiges Team junger Ingenieure aus Deutschland und den USA Antworten finden. Ihr ambitioniertes Ziel: Mit konkreten Maßnahmen eine Revolution im Bildungssektor und in der Produktionskette einzuläuten. Vom 6. bis 9. Oktober 2016 traf sich das Team des VDI und der ASME American Society of Mechanical Engineers in Düsseldorf. Ihr zweites internationales Treffen zur Zukunft der Arbeit.

 
Are you ready for Additive Manufacturing? Vom 6 bis 9. Oktober 2016 traf sich das Team des VDI und der ASME American Society of Mechanical Engineers in Düsseldorf (Picture: VDI)

Are you ready for Additive Manufacturing? Vom 6 bis 9. Oktober 2016 traf sich das Team des VDI und der ASME American Society of Mechanical Engineers in Düsseldorf (Picture: VDI)

„Die weltweite Zukunft gehört der additiven Fertigung. Darin ist sich das gesamte Team einig“, so Johannes Egger, Teamsprecher des VDI-Teams. Die Menschen, die mit und in ihr agieren stehen vor der Herausforderung, neue Anwendungsfelder, Foschungsgebiete und Problemlösungsmodelle zu finden. Die jungen Ingenieure sind überzeugt, dass nur eine Qualitätsgarantie in Aus- und Weiterbildung zielführend ist. Aus diesem Grund will das internationale Team klären, welche Maßnahmen Schulen, Hochschulen und Industrie ergreifen können, um für die Zukunft der additiven Fertigung aufgestellt zu sein.
Auch im Shopfloor erwartet die jungen Spitzenkräfte Veränderung. Hier vor allem in der Organisationsstruktur, für die Arbeitsplätze und Kommunikationswege. Das Ziel bis Ende des Jahres ist es, Berührungsängste abzubauen, ein Problembewusstsein für das Thema zu schaffen und Ideen für erste konkrete Maßnahmen zu finden.

Fachliche Unterstützung erhielten die jungen Ingenieure bereits bei ihrem ersten Treffen vor drei Wochen auf amerikanischen Boden von Fachleuten der ASME. Auch hier in Düsseldorf unterstützten hochkarätige Experten, Gründer und Unternehmen das Team des VDI und der ASME. Dr. Tim Jeske vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaften wusste zu berichten wohin sich die Forschung und Arbeit entwickeln. Robert Jänisch, Gründer und CEO des IOX LAB, einem Makerspace mit High-Werkzeugen für Rapid Prototyping in Düsseldorf zeigte wie man Wissen und Maschinen zum Experimentieren und für innovative neue Ideen bereitstellt. Beeindruckt waren die jungen Leute auch von voestalpine, das in Düsseldorf ein Entwicklungs- und Testcenter für Metal Additive Manufacturing betreibt. Dr. Eric Klemp stand Rede und Antwort. Sein Rat: “10 minutes of thinking can have the same output like two days of simulation.”

Projektergebnisse werden im kommenden Jahr auf Veranstaltungen des VDI, aber auch der ASME vorgestellt. Der Grundstein für dieses internationale Kooperationsprojekt geht auf eine Initiative der beiden führenden Ingenieurvereinigungen in den USA und Europa zurück, die bereits im Themenfeld „Energy“ und „Advanced Manufacturing“ erfolgreich kooperiert haben. Das Projekt ist VDI-Mitgliedern vorbehalten, Förderer ist die Reinhard Frank-Stiftung.

Ansprechpartnerin im VDI:
Claudia Rasche
Telefon: +49 211 6214-455
Telefax: +49 211 6214-97455
E-Mail: rasche@vdi.de