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21.09.2016
Digital Engineer – Perspektiven junger Ingenieure
 

Are you ready for Additive Manufacturing?

Die Digitalisierung ist auf dem Weg die gesamte Welt des Additive Manufacturing zu revolutionieren. So werden zum Beispiel Supply Chain, Bildung und Ausbildung in Zukunft anders aussehen müssen. Diese Ansicht teilen nicht nur erfahrene Experten, sondern auch eine deutsch-amerikanische Gruppe junger Ingenieure. Sie trafen sich vom 15. bis 18. September 2016 in den USA, um nach eigenen Lösungsansätzen für die Zukunft der Arbeit auf Basis additiver Fertigung zu suchen.

 
The Digital Engineer and The Changing Workplace mit Begleitung 
in New York (Picture: VDI)

The Digital Engineer and The Changing Workplace mit Begleitung in New York (Picture: VDI)

Are you ready for Additive Manufacturing? Zu dieser Frage wollen die jungen Ingenieure am Ende ihrer Zusammenarbeit im nächsten Jahr Antworten gefunden haben. Die Projektgruppe, die mit sechs deutschen und vier amerikanischen Teilnehmern besetzt ist, wird dabei mögliche Unterschiede in der Betrachtungs- und Vorgehensweisen beider Länder mit berücksichtigen. Die 10 jungen Ingenieure aus dem VDI und der ASME American Society of Mechanical Engineers begegneten sich zu ihrem ersten Meeting in New York City erstmalig persönlich.

 

Die ASME bot den idealen Boden für den fachlichen und kulturellen Austausch. Nach dem ersten Kennlernen am Donnerstag und der Begrüßung durch den ASME-Managing Director Technology Advice and Business Development, John Koehr, machte sich das Team an die Arbeit. So war der Freitag mit Vorträgen von namhaften Experten in innovativer Forschungsumgebung dicht gepackt. Dr. Nikhil Gupta, Experte an der NYU Tandon School of Engineering, einem MakerSpace, das High Tech Manufacturing der Gesellschaft näher bringen soll, referierte über Cyber-Phyical-Systems. Im Innovation Lab der Columbia University traf das Team auf Professor Hod Lipson, den führenden Experten für Additive Manufacturing. Lipson wusste zu berichten, dass es große Fortschritte im Bereich des 3D-Drucks für Essen – seiner Meinung nach die nächste große Entwicklung der additiven Fertigung – gibt. Metallische Werkstoffe sind er Schwerpunkt von Dr. Timothy Simpson, der an der Penn State University in Pennsylvania lehrt. „Automobiler, Mediziner, Biologen, Bauingenieure und dort die gut ausgebildeten Ingenieure – sie alle werden Gewinner der additiven Fertigung sein“, davon ist Johannes Egger, Teamsprecher des VDI-Teams, überzeugt. Das Team diskutierte aber nicht nur in seinen Meetings, sondern auch am Abend über den Dächern New Yorks.

 

Vom 6. bis 8. Oktober trifft sich die Gruppe zu ihrem zweiten Meeting in Düsseldorf. Bis dahin gilt es Grundlagenforschung zu betreiben und mit Hilfe von Studien auszuloten, welche Einflüsse bei den einzelnen Stakeholdern zu erwarten sind. Erst dann wird man konkret wissen, in welche Richtung die weiteren Überlegungen gehen.

 

Projektergebnisse werden im kommenden Jahr auf Veranstaltungen des VDI, aber auch der ASME vorgestellt. Der Grundstein für dieses internationale Kooperationsprojekt geht auf eine Initiative der beiden führenden Ingenieurvereinigungen in den USA und Europa zurück, die bereits im Themenfeld „Energy“ und „Advanced Manufacturing“ erfolgreich kooperiert haben. Förderer des Projektes ist die
Reinhard Frank-Stiftung.


Ansprechpartnerin im VDI
Claudia Rasche
Telefon: +49 211 6214-455
Telefax: +49 211 6214-97455
E-Mail: rasche@vdi.de